Eine neue Herangehensweise an das Thema ist aus einer wirtschaftspolitischen Sicht. Nach dem Zerfall des Warschauer Pakts wurde der Weg für eine einheitliche europäische Wirtschaft geebnet.
Genauere Erläuerungen zu diesem Thema werde ich später online stellen, doch für mich persönlich wäre dieser wirtschaftliche Aspekt von großem Interesse. Aus dem einfachen Grund, das mein Zweitstudium VWL ist und ich plane im Rahmen des Geschichtsstudiums in das Modul Wirtschaftsgeschichte einzusteigen.
franzzobl - 14. Okt, 22:49
Der erste Gedanke zur Europäischen Einheit fällt natürlich auf die EU. Als potentielles Thema für eine Arbeit bietet sich hier die gescheiterte EU-Verfassung an. Analyse individueller Ansichten der verschiedenen Mitgliedsstaaten, Gründe, die zum Scheitern führten und eine Analyse des Verfassungsvorschlages sind alles Unterpunkte, die interessantes Material für eine Arbeit liefern würden. Nicht zu vergessen ist natürlich der heikle Vergleich mit den Vereinigten Staaten, der einen kritischen Ansichtspunkt erfordert. - Prinzipiell eine Möglichkeit
Zweites Thema - andere Epoche:
Das Osmanische Reich bedroht Europa, Wien ist primär betroffen. Doch ein gemeinsamer Feind schmiedet zusammen und somit werden die ersten Ideen einer Europäischen Einheit zur Abwehr der drohenden Gefahr ausgesprochen.
Eine interessanter Zeitraum, zu dem man in Wien genügend an Material finden kann. Es ist natürlich nicht so leicht den Faden der europäischen Einheit durchzuziehen, da die Großmächte sehr zerstritten waren und immer eine gute Möglichkeit nutzten um den anderen zu schwächen.
Dieser Gedankengang bringt mich auch gleich zum nächsten Themenschwerpunkt, nämlich ein ausgleichendes Nebeneinander der europäischen Großmächte. Doch mit Einheit hat das doch auch nicht so viel zu tun, eher mit Angst vor einer Übermacht.
Zur Zeit tendiere ich eher zum ersten Thema, obwohl das für einen Studenten mit Zweitstudium Jus passender wäre. Also patentiert ist es noch nicht, greift zu!
franzzobl - 14. Okt, 21:02